60 Jahre Arche Noah - Großes Fest fand statt

60 Jahre und kein bisschen weise

In Anlehnung an den Songtitel aus dem Jahre 1975 von Curd Jürgens „60 Jahre und kein bisschen weise“ kann man auf das diesjährige Kindergarten-Jubiläum schauen. Als der evangelische Kindergarten 1957 in der Martin-Luther-Straße eröffnet wurde, war einiges noch gänzlich anders. Viel hat sich inzwischen getan, innerhalb als auch außerhalb des Kindergartens.

Und 60 Jahre sind eine lange Zeit und es würde den hier zur Verfügung stehenden Platz deutlich sprengen. Aber es gibt ja Fotos und Geschichten. Und davon gleich sehr viele. Entsprechend fanden sich während des Festtages anlässlich des Jubiläums auch viele ehemalige Kinder und Eltern im Kindergarten ein, um mitzufeiern.

Der Tag begann mit einer Andacht von Pfarrer Detlef Rudzio. Anschließend öffneten sich "offiziell" die Türen und Tore des Kindergartens. Bereits von Weitem konnte man sehen, dass an diesem Tag etwas Besonderes anstand.

Die Martin-Luther-Straße war in Höhe des Kindergartens gesperrt und eine große Hüpfburg zog vornehmlich die kleinen Kinder in ihren Bann, während die Eltern beim Zuschauen ob des guten Wetters ziemlich ins Schwitzen gerieten.

Im Innenbereich des Kindergartens halfen Fotowände bei dem Ausgraben von Erinnerungen. Durchgängig hörte man „Ach, guck mal hier“, „Wer ist das dann“ oder „Das ist doch … ich komme gerade nicht auf den Namen.“. Manchmal konnten andere Besucher weiterhelfen, manchmal hatte eine Erzieherin den entscheidenden Tipp oder Namen parat.

Auf jeden Fall bot die Cafeteria mit zahlreichen Kuchenspenden zum Verweilen ein und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Auch hier wurden intensiv Erinnerungen ausgetauscht.

Sehr großen Anklang fand die Foto-Box. Hier konnten Kleine wie Große mit verschiedenen „Zubehörteilen“, wie z.B. Brillen und Schnauzbärten, kreative Verkleidungen vornehmen und sich ablichten lassen. Die Fotos konnte direkt mitgenommen werden.

Im Außenbereich war unverkennbar ein Grill im Dienst. Den ganzen Tag über wurde Würstchen gebrutzelte und an den Mann und die Frau und natürlich an die vielen Kinder gebracht. Schräg gab es den Anlaufpunkt für alle Kinder, die sich phantasievoll schminken lassen wollten. Nicht selten wurde das Gesichtskunstwerk auch vor der Fotobox genutzt.

Selbstverständlich durfte auf einer solchen Veranstaltung die Button-Maschine nicht fehlen. Leicht erhöht, an gut sichtbarer Stelle, wurden über den Tag verteilt die unterschiedlichsten Button erstellt.

Kinder sind bewegungsfreudig und da war es naheliegend, einen Bewegungsparcours aufzubauen. Auch hier gab es viele Aktive und es wurden reichlich Fotos geschossen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Bastelaktion. Geübte Hände bastelten mit wenigen Handgriffen aus einige Seiten Zeitungspapier einen tollen Hut, der unterschiedlich dekoriert werden konnte. Bei dem guten Wetter war das fast schon ein Zwangsstopp und man sah sehr viele Kinder und auch Erwachsene, die den Tag mit dieser kreativen und nützlichen Kopfbedeckung verbrachten.

Der Sternenhimmel, ein großer Raum im Gebäude, war diesmal der Ort, an dem die vielzahligen und vielartigen Preise der Tombola aufgebaut waren. Es wurden reichlich Lose gekauft und so mancher Besucher hatte gleich mehrere Preise abgeräumt.

Einer der Höhepunkte des Tages war zweifelsfrei die Show von „Herr H.“ im Gemeindehaus. Zeitgemäße und kindergerechte „Neue Deutsche Kindermusik“, greifbar geworden nicht zuletzt mit „Raffi, die Giraffe“ zog die Kinder in ihren Bann und brachte die Erwachsenen zum Schmunzeln. Dicke Boxen mit brummenden Bässen und die richtigen Tanzschuhe waren ein Garant für die Riesenparty, nicht zuletzt auch durch den Kuscheltier-Stage-Dive. Und mit der „Pommesgabel“ unterstrich Herr H. seine Liebe zu Pommes und seine Abneigung gegen Gurken. Sicherlich wurde darüber auch noch auf dem Nachhause-Weg oder während des Abendbrotes gesprochen.

Erschöpft, aber zufrieden waren alle Beteiligten und ein tolles Jubiläumsfest ging am späten Nachmittag zu Ende.